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Rainer Schulz-Margrander


 Diplom-Psychologe

Psychologischer Psychotherapeut

Seit April 1996 führe ich eine Praxis für Psychotherapie, bislang in Spöck, seit 2006 in Neuthard. Ich bin für alle Krankenkassen zugelassen und kann auch nach den Beihilfebestimmungen abrechnen.

Telefonische Sprechzeit: Mo. bis Fr. 8.15 Uhr bis 8.30 Uhr
unter Tel.-Nr. 07251/3229053
oder 0177/7720146


Folgende Therapieverfahren kommen in meiner Arbeit zur Anwendung:
-Verhaltenstherapie
-Hypnose
-Transpersonale Arbeit



Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist neben den tiefenpsychologischen Psychotherapien (Analytische Psychotherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) eine der beiden Therapierichtungen, deren Ausübung in Deutschland traditionell von den Gesetzlichen Krankenkassen finanziert wird. Ende 2002 wurde außerdem die Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers wissenschaftlich anerkannt und verdient somit einen Platz im Kreis der von den Krankenkassen offiziell anerkannten Verfahren.

Während die tiefenpsychologischen Verfahren, vereinfacht gesprochen, direkt oder indirekt auf die Lehren Sigmund Freuds zurückgehen und verdrängte unbewusste Konflikte aus früher Vergangenheit zum zentralen Thema haben, befaßt sich die Verhaltenstherapie, ebenso vereinfacht ausgedrückt, schwerpunktmäßig mit dem Hier-und-Jetzt einer psychischen Problematik.
Dabei geht man davon aus, dass alles Verhalten erlernt ist und gewissen Gesetzmäßigkeiten, den Lerngesetzen, unterliegt. Biografische Aspekte der Vergangenheit interessieren den Verhaltenstherapeuten vor allem in Bezug auf die Lerngeschichte des dysfunktionalen, störenden Verhaltens.
Es liegt auf der Hand, dass hierbei die Gefahr unzulässiger Vereinfachungen gegeben ist, indem man das komplexe Erleben und Verhalten eines Menschen auf zugrunde liegende "Naturgesetze" reduziert. Dies geschah bis zur "kognitiven Wende" in den 50er Jahren, als so genannte "organismische Variablen" zwischen das bis dahin geltende  Reiz-Reaktions-Schema zwischengeschaltet wurden. Ging man bis dahin davon aus, dass ein Reiz in primitiver Weise eine Reaktion nach sich ziehe, wobei innere Vorgänge als unwichtig ignoriert wurden, wurden innere Vorgänge wie Gedanken, Emotionen, Motive etc. seitdem als durchaus wesentlich berücksichtigt.

In der Zwischenzeit ist es praktisch wohl so, dass es "den Verhaltenstherapeuten" in Reinform nicht mehr gibt, daß sich die Therapie"schulen" vermischen und daß die Integration psychotherapeutischer Verfahren in Praxis und Theorie eine große Aufmerksamkeit erfährt.

Alles in allem bietet das verhaltenstherapeutische Denken meines Erachtens eine gute und solide Basis für mich in der Arbeit mit  meinen Klienten.

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Hypnose

Über Hypnose bestehen in der breiten Bevölkerung recht viele und abenteuerliche Vorurteile, die vor allem durch die Umtriebe der Bühnen- und Showhypnose und in jüngerer Zeit vor allem durch sensationsgeile Fernsehshows genährt werden.

Dies geht zuweilen zu Lasten der seriösen Klinischen Hypnose, mit der man beachtliche Behandlungserfolge erzielen kann.
In der Hypnose geschieht folgendes: durch gezielte Veränderung der Sinneslage des Klienten (gedämpftes Licht, gedämpfte und verlangsamte Sprechweise des Therapeuten, Schließen der Augen, selektives Hervorheben und Ausblenden verschiedener Außen- und Innenzustände im Erzählen des Therapeuten, dabei Einflechten von widersprüchlichen Botschaften und Paradoxien, welche die Bereitschaft des Klienten zum Loslassen konzentrierter Verstandestätigkeit verstärkt ...) kann der Klient sein analytisches Alltagsbewusstsein auf einfache Weise aufgeben ("dissoziieren") und in einen Aufmerksamkeitszustand gelangen, in welchem lange verdrängte und vergessene Geschehnisse wieder erinnert  oder verloren geglaubte Bewältigungsfähigkeiten und Ressourcen wieder aktiviert werden können.

Ich bin der festen Überzeugung, dass das ursprüngliche Vertrauen, mit welchem jeder Mensch in die Welt kommt, niemals abhanden kommt, sonern allenfalls unter schmerzlichen Erfahrungen verschüttet werden kann. Die Hypnose bietet hierbei ein hervorragendes Werkzeug, eine Person wieder in Kontakt mit ihrem Urvertrauen, ihren Ressourcen und Selbstheilungskräften kommen zu lassen.

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Transpersonale Arbeit
 

Die Transpersonale Psychotherapie, die "vierte Kraft" neben Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und Humanistischer Psychotherapie, stellt eine heterogene Sammlung verschiedener Verfahren und Denkrichtungen dar, denen die Überzeugung gemeinsam ist, dass es über personale Aspekte hinaus noch Faktoren zu beachten gibt, die über das naturwissenschaftlich und rational Fassbare hinausgehen.

Während es uns Europäern schwerfällt, metaphysische, religiöse oder parapsychologische Phänomene mit der akademischen Psychologie oder Wissenschaft allgemein in Verbindung zu bringen, tun sich US-Amerikanische Wissenschaftler in der Integration und Verknüpfung solcherlei Denkweisen viel leichter.

Vor allem in der praktischen Arbeit erscheint es mir wichtlig, die spirituelle Vorstellungswelt des Klienten hinreichend in die Therapie mit einzubeziehen, da die subjektiven, tieferen Sinnzusammenhänge des Klienten oftmals auf andere Weise nicht hinreichend berührt werden können.

Es wäre überheblich von uns, uns einzubilden, dass der Kanon der akademischen Psychotherapie ausreichen würde, alles zu erklären, was zwischen Himmel und Erde existiert ...

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© Rainer Schulz-Margrander 2003

Letzte Aktualisierung: 22. August 2006